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Bericht: Peter Kanzian mit Millet Ausrüstung von www.gerhardschaar.com auf Nanga Parbat (8126m) Expedition

20.11.2009: Im vergangenen Juni und Juli war Peter Kanzian als Teilnehmer der "ÖAV Nanga Parbat Expedition 2009" in Pakistan am 8126 m hohen Nanga Parbat unterwegs. Dabei wurde er von www.gerhardschaar.com mit Millet Produkten ausgestattet. Am Gipfeltag ging Peter mit einer Gruppe „vorne voraus“, kehrte dann aber ca. 80 m unter dem Gipfel um. „Ich habe bis dahin schon ein paar Stunden gekämpft, und die Kräfte wurden immer weniger. Es war auch bereits 2 ½ Uhr, und ich wollte mein Leben nicht aufs Spiel setzen.
Wir von www.gerhardschaar.com freuen uns, daß Peter wieder „heikle“ zurück ist, und gratulieren ihm zu seiner tollen Leistung, und teilen die Einstellung, daß man manchmal auch „Loslasen“ können muss.

Mit dabei hatte Peter: Everest GTX Epeditionsschuh, Alpinist GTX Jacket, Oregon W3 Jacket, eine Super Touring Pant, Expert Down Pant und Expert Down Jacket, den Everest 3 in 1 Mitt, Expedition und Core T Shirt, sowie einen Prolight 45 Rucksack und eine 120 Liter Millet Expeditionstasche..

Im Folgenden berichtet Peter wie es ihm ergangen ist, und wie er mit dem Material zufrieden war:

„Die gesamte Anreise war von Islamabad weg einreines Abenteuer für mich. Weil unser Flug nach Skardu aufgrund schlechter Sichtverhältnisse abgesagt wurde, ging es mit einem kleinen Toyota Bus auf dem Karakorum Highway weiter. Was für eine Schotterpiste, und für die 500 km nach Chilas haben wir 17 h gebraucht. Nie wieder beschwere ich mich über die enge Sitzposition im Flieger!

Dann ist es abenteuerlich weiter gegangen, der Abschluß der Anfahrt führt durch eine enge Schlucht, in welche die Straße gesprengt wurde. Die Reifen des Jeeps waren aalglatt, der Abgrund neben der Straße dafür umso gefährlicher. Da ist mir schon ein wenig anders geworden!

Weil das Wetter recht schlecht war, habe ich den Berg dann lange nicht als Ganzes gesehen, erst am letzten Tag Anmarsch ins Basis Lager, hat es aufgerissen. Dies war ein gewaltiger Moment, ich war tief beeindruckt. Ich war ja voller Freudiger Erwartung, habe mich voll bereit gefühlt. Als dann dieser riesige Berg vor mir stand, sind dann aber kurz Zweifel aufgekommen. Wasmir vor allem gleich aufgefallen ist, war wie beseelt der Berg für mich war. Dann ahbe ich aber gleich wieder Selbstvertrauen gehabt und gewusst, der Berg kann kommen.

Nach den ersten Tagen, in denen wir uns organisisert haben, begannen wir mit den Akklimatisations Gängen. Mehrere Male sind wir bis zu 100 Höhenmeter in der umliegenden Umgebung aufgestiegen.

Dann wurde unsere Route am Berg eingerichtet. Mehrer Male sind wir und die Hochträger bis Lager 2 in 6.000m Höhe aufgebrochen. Einmal machte mir die Höhe extrem zu schaffen, und ich musste mit Höhenkrankheit Symptomen absteigen.

Natürlich habe ich versucht, so kraftsparend wie möglich unterwegs zu sein. Leider hat mir da der Expeditionsalltag einen Srich durch die Rechnung gemacht, nicht immer kam die erwartete Entlastung durch Träger, bzw. laufen Dinge manchmal halt nicht so rund.

Als dann aber 5 Tage Schönwetter angesagt waren, wussten wir, dies ist unser Go! Zeichen. Mit meinem Partner bin ich dann gleich von 4.200 auf 6.000m aufgestiegen. In Lager 2 habe ich mich echt perfekt gefühlt, und am nächsten Tag ging es weiter. In Lager 3 haben wir dann unser Zelt aufgestellt, und um Kraft zu sparen (also ein weiteres Zelt mitnehmen zu müssen), am nächsten Tag wieder abgebaut und ins Lager 4 mitgenommen, das war auf 7.100m.
Bis Mitternacht hat es gestürmt, und ich habe da lange herumgezweifelt, war unruhig. Als sich dann aber nach Mitternacht die Lage beruhigt hat, wusste ich daß ich es schaffen kann, war frohen Mutes. Um 2.00 stand ich dann auf, und um 3.00 ging ich dann weg.

Die erste halbe Stunde war sehr sehr schwierig, denn es ist dir da extrem kalt. Es werden vielleicht minus 25° bis minus 30° gewesen sein, aber viel mehr ist das Problem, daß der Körper Zeit braucht um da auf Touren zu kommen, warm zu werden. Ehrlich gesagt habe ich mir da überlegt umzukehren, weil die Kälte so an mir genagt hat. Da ist es allen gleich gegangen.

Doch irgendwann wurde es wesentlich besser, und ich habe dann beschlossen, etwas an Zahn zuzulegen. Weil das Wetter ja perfekt war, waren sicher an die 30 Bergsteiger unterwegs, und ich war zuerst am Ende einer Kolonne. Langsam arbeitete ich mich nach vorne, um später an der Spitze abwechselnd mit anderen Kollegen zu spuren.

So ging es lange dahin, bis ich auf etwa 7.700m merkte, daß die Power nachließ. Ich konnte mit der Führungscre nicht mehr mithalten, fiel zurück. Hinten kam leider niemand gleich nach, und so musste ich einige Stunden alleine weiterfighten. Etwa 80m unter dem Gipfel kamen die ersten Leute von dort retour, darunter auch ein Expeditionskollege. Als ich ihn fragte, wie weit es denn noch sei, meinte dieser ca. 80m, so an die ¾ Stunde oder Stunde. Mit meinen schwindenden Kräften war mir klar, daß ich möglicher Weise doppelt so lange gebraucht hätte. Es war ja bereits 14.30 Uhr, um 18.00 Uhr wurde es finster. Ich horchte in mich hinein und wusste, daß es das Beste war, umzukehren. Dies tat ich dann auch.

Es ist natürlich nicht leicht, da ein solch großes Ziel los zu lassen, aber ich habe damit absolut meinen Frieden. Mir war imer die gesamte Sache wichtig, die Unternehmung als ein großer Kreis, der bei der Vorbereitung beginnt, sich über die Expedition selbst zieht, bis zur sicheren Rückkehr nach Hause. Für mich ist der Unterschied ob Gipfelsieg oder nicht, nicht das Wesentliche. Daher bin ich mit meinem Erlebten zufrieden, bin da gewachsen, habe gesehen und gelernt.

Mit dem gesamten bereitgestellten Material war ich sehr sehr zufrieden, und kann es guten Gewissens weiterempfehlen. Die Schuhe haben perfekte Dienste geleistet, ebenso die warmen Daunen Sachen. Die Berghose (Super Touring Pant) und Soft Shell Jacke (Oregon W3 Jacket) haben beim Anmarsch und später als Mittelschicht super gepasst.

Aus meiner Sicht besteht lediglich beim Everest 3in1 Mitten etwas Verbesserungsbedarf. Meiner Meinung nach ist der Innenhandschuh nicht ideal. Der Stoff ist zu weich, zu lose, man kann Dinge schwer damit angreifen.

Mein Schlußresümee ist ein sehr gutes. Denn wie ich bei Expeditionskollegen vernommen habe, war beim einen und anderen die Materialbeschaffung nicht einfach und teilweise nervenanspannend. Bei mir ist alles tipp topp gelaufen. Von der gemeinsamen Auswahl der Ausrüstung, dem ausgemachten Liefer Zeitpunkt, der Preis und natürlich der letztlich alles entscheidenden Funktionalität am Berg.“

Wir von www.gerhardschaar.com freuen uns, daß Peter wieder gesund zuhause ist. Gemäß dem Leitspruch von Millet, „Mountain by Experience“ sind wir stolz daß die Ausrüstung den harten Ansprüchen vüllig gerecht worden sind, und daß Peters feed back wieder ein klein wenig dazu beiträgt, bestimmte Ausrüstungsteile zu verbessern.

Danke für die Grußkarte, die Fotos und für den kleinen Stein vom Gipfelbereich des Nanga Parbat!!!

Expeditionsteilnehmer oder Gruppen sind bei uns also in richtigen Händen. In unserem Schauraum kann man sich beraten lassen, Ausrüstung anprobieren und gemeinsam die ideale Mischung für jeden Trip und Expedition finden. Wer sich eine umfangreichere Ausrüstung bei uns kauft, bekommt auch ein faires Preisangebot.
Anfragen und Terminvereinbarungen einfach an gerhard.schaar@gmx.at oder +43.699.190.833.72 richten!





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